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Die besten Amazon Arbitrage Tools 2026 im Vergleich

05. März 20268 min Lesezeit

Worum geht's hier wirklich?

Mal ehrlich: Es gibt mittlerweile so viele Amazon-Tools, dass man schnell den Überblick verliert. Wir haben selbst jahrelang mit verschiedenen Tools gearbeitet, bevor wir SellerTool gebaut haben — und kennen die Stärken und Schwächen aus der Praxis.

In diesem Vergleich schauen wir uns fünf Tools an, die wir für den deutschen Markt relevant finden: SellerTool, Sellerboard, ArbitrageOne, Sellerlogic und Helium 10. Und ja, wir sind voreingenommen — aber wir versuchen, fair zu bleiben.

Die Tools im Überblick

SellerTool — Das sind wir

Wir haben SellerTool gebaut, weil uns genau das gefehlt hat: ein Tool, das Einkauf, Prep Center, Listings und Verkaufsanalyse zusammenbringt. Statt fünf Tabs offen zu haben, machst du alles in einem Dashboard.

Was wir gut können:

  • Amazon Business Einkäufe automatisch importieren
  • Direkt Listings erstellen, ohne Seller Central aufzumachen
  • Prep Center (PrepBusiness) mit einem Klick ankündigen
  • Verkäufe und Gewinne in Echtzeit sehen

Was wir (noch) nicht können:

  • Kein PPC-Tracking — wenn du Werbekosten granular brauchst, brauchst du ein zweites Tool
  • Kein eigener Repricer — wir zeigen dir BuyBox-Daten, aber automatisches Repricing fehlt noch
  • Noch relativ jung am Markt

Sellerboard — Der Profit-Spezialist

Sellerboard macht eine Sache richtig gut: Gewinnanalyse. Du siehst auf einen Blick, was nach allen Gebühren pro Produkt übrig bleibt. Für Private Label Seller oft ausreichend.

Stark bei: Detaillierte P&L pro Produkt, PPC-Kosten Integration, Cashflow-Prognosen. Ab 19 €/Monat eines der günstigsten Tools.

Schwach bei: Kein Einkaufs-Tracking, keine Listing-Erstellung, keine Prep Center Anbindung. Für Arbitrage Seller fehlt die operative Seite komplett.

ArbitrageOne — Der deutsche Mitbewerber

ArbitrageOne kommt wie wir aus dem deutschen Markt und richtet sich klar an Arbitrage Seller. Sourcing Sheets, Einkaufsverwaltung und Prep Center gehören zum Umfang.

Stark bei: Sourcing Sheet Analyse, Prep Center Anbindung, Listing-Erstellung, WEEE-Integration.

Schwach bei: Kein integriertes Verkaufs-Dashboard, keine BuyBox-Analyse. Du brauchst also trotzdem ein zweites Tool für die Verkaufsseite.

Sellerlogic — Der Repricer

Sellerlogic ist im Kern ein Repricer — und darin richtig gut. Das KI-gestützte Repricing optimiert Preise automatisch. Dazu kommen FBA-Erstattungen und Business Analytics.

Stark bei: Intelligentes Repricing, FBA-Erstattungsmanagement (Lost & Found), REST API.

Schwach bei: Kein Einkaufs-Tracking, keine Listings. Ist eher ein Ergänzungstool als eine Komplettlösung.

Helium 10 — Der Private Label Riese

Helium 10 ist riesig — und für Private Label Seller der Goldstandard. Produktrecherche, Keywords, PPC. Für Arbitrage allerdings Overkill und nicht darauf zugeschnitten.

Stark bei: Produktrecherche (Black Box), Keyword-Tools (Magnet, Cerebro), PPC Management.

Schwach bei: Teuer (ab 39 $/Monat), steile Lernkurve, kein Arbitrage-Workflow.

Vergleichstabelle

FeatureSellerToolSellerboardArbitrageOneSellerlogicHelium 10
Profit Calculator
Einkaufs-Tracking
Auto-Listing
Prep Center
BuyBox Monitoring
Repricing
PPC-Tracking
Verkaufsanalyse

Unser ehrliches Fazit

Es gibt kein "bestes" Tool für alle. Es kommt drauf an, was du brauchst:

  • Du machst Arbitrage und willst alles in einem Tool? Dann ist SellerTool oder ArbitrageOne deine Wahl. Wir denken natürlich, dass wir die bessere Verkaufsanalyse haben — aber schau's dir selbst an.
  • Du brauchst nur Gewinnanalyse? Sellerboard. Günstiger geht's kaum.
  • Repricing ist dein Hauptthema? Sellerlogic, klar.
  • Private Label mit Produktrecherche? Helium 10.

Viele Seller kombinieren übrigens Tools — z.B. SellerTool für den operativen Alltag und Helium 10 für Recherche. Das ist völlig okay.

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